Yak-Wolldecken
Seltene Faser aus Hochlandherden. Wärmer als Merino, natürlich temperaturregulierend, ohne synthetische Füllung.

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Was ist Yak-Wolle
Yak-Wolle — auch Yakdaune genannt — stammt aus der weichen Unterwolle domestizierter Yaks, die in Höhen über 3.000 Metern im Himalaya und in den mongolischen Hochländern leben. Die Tiere entwickeln diese feine Schicht als Schutz gegen extreme Kälte. Sie wird einmal jährlich im Frühling von Hand ausgekämmt.
Die Faser selbst ist fein und liegt im Durchschnitt bei 16–20 µm. In diesem Bereich ist sie ähnlich weich wie Kaschmir und deutlich feiner als Standardwolle. Da Yaks nicht intensiv gezüchtet werden, sind die Produktionsmengen begrenzt. Sie gehört zu den selteneren Luxusfasern auf dem Markt.
Warum sie Wärme speichert
Yakfasern besitzen einen hohlen Kern — eine Luftkammer innerhalb jeder Faser. Diese Struktur macht sie im Verhältnis zum Gewicht zu einem effektiven Isolator. Eine Yakdecke ist spürbar warm für ihr geringes Gewicht.
Im Gegensatz zu Merino oder Standardwolle enthält Yakfaser kein Lanolin. Dadurch ist sie von Natur aus hypoallergen und verursacht kein Kratzen. Sie ist weich genug, um direkt auf der Haut getragen zu werden.
Die natürliche Farbe reicht von dunklem Braun bis warmem Grau. Unsere Decken werden nicht gefärbt.
Munkh
Munkh arbeitet mit Hirtenfamilien in den mongolischen Hochländern und bezieht Yak- und Kaschmirfasern über eine direkte Lieferkette. Die Decken werden in kleinen Serien produziert, mit natürlichen ungefärbten Farbtönen, die die ursprüngliche Faser widerspiegeln. Munkh arbeitet auch mit Kaschmir und Yak-Kaschmir-Mischungen.
Nilo Kaschmir
Nilo bezieht die Fasern direkt von Yak-Hirten im Himalaya-Hochland Nepals. Jede Decke wird von lokalen Handwerkern unter Verwendung traditioneller Techniken von Hand gefertigt. Die Marke arbeitet sowohl mit Yakdaune als auch mit Kaschmir und gewährleistet eine vollständige Rückverfolgbarkeit vom Tier bis zum fertigen Produkt.
Yak-Wolle — genauer Yakdaune — ist die weiche Unterwolle, die von domestizierten Yaks in Hochlagen des Himalayas und der mongolischen Steppen ausgekämmt wird. Sie ist eine feine Naturfaser mit einem Durchschnitt von 16–20 µm und gehört damit in dieselbe Kategorie wie Kaschmir und feine Merinowolle hinsichtlich der Weichheit. Die jährliche Produktion ist begrenzt, da Yaks nicht intensiv gezüchtet werden und jedes Tier nur eine geringe Menge nutzbarer Faser pro Jahr liefert.
Nein. Das Kratzen, das mit Standardwolle verbunden wird, entsteht hauptsächlich durch Lanolin und gröbere Fasern. Yakdaune enthält kein Lanolin und ihr Faserdurchmesser ist fein genug, um keinen mechanischen Juckreiz auszulösen. Die meisten Menschen, die Standardwolle als unangenehm empfinden, haben kein Problem damit, Yakdaune direkt auf der Haut zu tragen — ob als Schal oder als Schicht im Bett.
Von Hand in kaltem Wasser mit einem milden Wollwaschmittel waschen oder im Woll-/Schonwaschgang bei 30°C. Nicht wringen. Flach trocknen lassen. Zwischen den Anwendungen auslüften — Yakfaser ist von Natur aus geruchsresistent und muss nicht häufig gewaschen werden. Gefaltet in einem atmungsaktiven Beutel aufbewahren, wenn sie nicht verwendet wird.
Kaschmir ist in der Regel weicher und leichter. Yakdaune ist geringfügig gröber, aber wärmer pro Gramm und langlebiger im täglichen Gebrauch. Für eine Decke, die regelmäßig verwendet wird — auf dem Sofa, als Kniedecke oder als Reiseschal — behält Yakdaune ihre Struktur länger als Kaschmir bei vergleichbarem Gewicht. Kaschmir ist besser, wenn Weichheit auf der Haut die Priorität ist. Yakdaune ist besser, wenn Wärme, Haltbarkeit und tägliche Nutzung im Fokus stehen.
Ja. Das Deckenformat — typischerweise 130×180 cm — eignet sich als Schal, Kniedecke oder leichte Reiseschicht. Yak-Wolle lässt sich gut komprimieren und ist im Verhältnis zu ihrer Wärme leicht, was sie praktisch für Reisen macht. Traditionell werden Yakdaunenschals in Himalaya- und zentralasiatischen Kulturen genau aus diesem Grund verwendet.